Jigangeln auf Barsch
Immer
mehr Angler entdecken die Vorteile des Jigangelns, besonders auf
Barsch. Es ist eine aktivere Angelart und das Risiko, sich am Grund zu
verfangen und der damit verbundene Verlust des Köders ist geringer.
Die Ausrüstung dafür ist nicht teuer. Sie benötigen neben der
Wurfrute nur einen Jigkopf und einen Weichköder in beliebiger Farbe.
Für fachmännische Hilfe stehen Ålands Sportangelguides zur
Verfügung. Patrik Lehtonen ist einer davon und er lässt seine Gäste
gerne einmal diese Art des Angelns ausprobieren.
„Die meisten Leute haben noch nie etwas vom Jigangeln gehört. Haben
sie es aber einmal probiert, sind die meisten von dieser Technik
überzeugt. Es ist aktives und unterhaltsames Angeln“, mein Lehtonen.
Verschiedene Gewichte
Sie benötigen einen
Jigkopf, den es in verschiedenen Gewichten gibt. Je tiefer Sie angeln
wollen, desto schwerer muss das Gewicht sein. Am Kopf befindet sich ein
Haken, auf dem Sie den Weichköder anbringen. Es stehen unendlich viele
Köder zur Auswahl. Einige sehen aus wie sich windende Würmer, andere
haben Doppelschwänze. Die Farbauswahl ist enorm.
Unser Fachmann Lehtonen hat einen kostenlosen Tipp:
„Ich ziehe braune Köder vor, in bestimmten Fällen gelb-weiβe“.
Vorwärts hüpfen
Die Technik, die Lehtonen seinen Gästen vermittelt, lässt sich in
aller Kürze folgendermaβen beschreiben: Sie lassen den Jigkopf zu Boden
sinken, drehen die Schnur ein Stück ein und lassen den Jig erneut
herunter. So fahren Sie fort, wodurch der Jigkopf sozusagen über den
Boden hüpft. Auf diese Weise ähnelt er den Kleintieren, die der Barsch
gewöhnlich frisst.
„Hat man Glück und landet in einem Barschschwarm, dann beiβen sie fast ununterbrochen“, meint Lehtonen.
Unter anderem begibt er sich zum Jigangeln zu den
Unterwassererhebungen. Probieren Sie aber auch an abfallenden Felsen
oder in Sunden, wo das Wasser strömt.
„Jigangeln ist aber auch eine prima Ergänzung zum Hechtangeln. Ist
der Hecht einmal träge und der Biss bleibt aus, kann man statt dessen
auf Barsch übergehen“, schlägt Patrik Jehtonen vor.