Die ersten Åländer kamen vom Osten übers Meer

Åland liegt strategisch günstig in der Ostsee zwischen Finnland und Schweden. Die höchsten Erhebungen von Åland traten vor 10 000 Jahren aus dem Meer und durch kontinuierliche Landerhöhung ist Åland seitdem immer gröβer geworden. Insel nach Insel erschien, und als die ersten Siedler kamen, betrug die Landfläche 25 km2. Heute misst Åland knapp 1 500 km2 und die Landerhöhung ist immer noch im Gange.

Die ersten Siedler trafen vor 6 000 Jahren ein. Sie kamen vom Osten und zählten zum kammkeramischen Kulturkreis. Dieser erhielt seinen Namen nach den kammähnlichen Abdrücken, mit welchen die Tongefäβe verziert wurden

Sicher war es eine lange und strapazenreiche Angelegenheit, zu dieser Zeit über das Meer zu reisen und offene Fragen über diese Fahrten gibt es mehr als genug. Wie fand man die Inseln im Meer? Was hatte man für Schiffe? Einfache Kanus oder schon bessere Boote? Fror das Meer damals zu (es war wärmer als heute) und kam man so über das Eis?

Auch vom Westen

Überzeugende Antworten gibt es noch nicht, aber irgendwie müssen die ersten Bewohner damals ja übers Meer gekommen sein, um sich bei Orrdalsklint und Långbergen in Saltvik auf Nordåland niederlassen zu können. Man hat in diesem Gebiet 15 verschiedene Wohnstätten aus einem Zeitraum von 3 500 Jahren gefunden.

Die Åländer der Steinzeit lebten von Jagd und Fischerei, vor allem wurden Robben und Seevögel erlegt. Vor etwa 4 500 kamen auch Neusiedler vom Westen. Diese zählten zum grubenkeramischen Kulturkreis.
Heute ist der Orrdalsklint mit seinen 129 Metern über dem Meer der höchste Berg auf Åland und an seinen Abhängen sind Spuren der früheren Strände sichtbar. Damals stand das Wasser bei 55 Metern.

Wohlhabende Siedlung

Spuren aus der Bronzezeit (1500-400 vor Christus) sind auf der gesamten Hauptinsel und auch in bestimmten Gebieten der Schären zu finden. Die am ehesten ins Auge fallenden sind die Grabhügel. Auf Kökar in den südöstlichen Schären von Åland wurde eine vorgeschichtliche Wohnstätte mit zahlreichen Funden wie Tonscherben und Tierknochen entdeckt.

Funde aus der Eisenzeit (400 vor Christus bis 1 000 nach Christus) deuten auf eine wohlhabende Kultur mit guten Handelsverbindungen. Die gefundenen Münzen sind vor allem arabischen Ursprungs.

 


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